Selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland – ein Faktor sozioökonomischer Ungleichheit
44 Prozent aller Wohnungen in Deutschland werden von ihren Eigentümern selbst bewohnt. Damit ist die Bundesrepublik nach der Schweiz weiterhin Schlusslicht in Europa. Gravierende Unterschiede zeigen sich innerhalb Deutschlands zwischen ländlichen und städtischen Räumen und auch auf der Ebene der Kreise sowie der Bundesländer. So reicht das Spektrum der Eigentumsquoten von nur 13,5 Prozent in der Stadt Leipzig bis zu 72,6 Prozent im Landkreis Südwestpfalz. Diese Strukturunterschiede haben einen erheblichen Einfluss auf die Vermögenssituation und die ökonomische Sicherung im Alter – sie sind somit ein Faktor sozioökonomischer Ungleichheit in Deutschland. ... weiterlesen